Der Kenkmannshof - die Geschichte

Der Vorgänger von artur, das Künstlerhaus Kenkmannshof, war seit 1987 in einem renovierten Fachwerkhaus am Stadtrand von Recklinghausen ansässig. Das aus dem Jahre 1847 stammende Bauernhaus stand seinen Bewohnern als Atelier und Ausstellungshaus zur Verfügung. Besucher konnten sich in den einzelnen Arbeitsateliers der Künstler umschauen und Ihnen bei der Arbeit zusehen oder auch interessante Gespräche über deren Arbeitstechniken führen.

Der Mittelpunkt des Künstlerhauses war die große Tenne mit Kamin, in der Wechselausstellungen gezeigt wurden, aber auch Einzelausstellungen des Künstlerkollektives, sowie Werkschauen der einzelnen Mitglieder sowie der Gastkünstler. Damit nicht genug - diente die große Tenne als attraktiver Rahmen für spezielle Veranstaltungen Kunstperformances, Diaschauen, Konzerte und für die legendären Kaminabende, wenn in angenehmer Atmosphäre über Kunst diskutiert wurde. Dieser multifunktionale Raum diente auch schon als Werkstatt, dann nämlich, wenn der sonst eher zuschauende Besucher sich beispielsweise selbst in einen Künstler verwandelte, so geschehen während zahlreicher Projekttage.

Der Ruf des Künstlerhauses Kenkmannshof ging weit über die Grenzen hinaus und war auch begründet in der internationalen Kontaktpflege mit Malern, Zeichnern, Bildhauern und Performance-Künstlern z.B. aus Polen, Czechien, GUS, Frankreich, Luxemburg, Israel, Österreich und Niederlande.

Nach 20 Jahren Kulturarbeit wurde der Kenkmannshof 2007 beendet und findet seine Fortsetzung in artur.